Caravaning und Tauchen
Was benötigt der Einsteiger?

Zwei faszinierende Freizeitarten treffen sich: Caravaning und Tauchen. Das Gefühl, frei und unabhängig zu sein, verbindet Unterwasserfans und Mobilisten. Viele betreiben beide Hobbies, fahren mit Caravan oder Wohnmobil direkt an den Traumstrand. Eine ganze Reihe von Herstellerfirmen hat Sportmobile im Programm; Motorcaravane die aufgrund ihrer Zuladungsmöglichkeit und Grundrisse sogar auf Taucherequipment maßgeschneidert sind. Für alle Mobilisten, die gerne mit dem Tauchen anfangen wollen, gibt OnTour Tipps:  Wie funktioniert das mit der Ausbildung?

Welches Equipment brauche ich? Was kostet es?

Was tun, wenn das Windsurfen wegen Flaute ausfällt? Was des Einen Leid, ist des Anderen Freud. Unterwasser ist es auch bei Flaute spannend. Mit der richtigen Ausrüstung, einem netten Partner und einer guten Ausbildung steht dem Abenteuer im Reich der Fische nichts mehr entgegen.

Der Taucher leidet regelmäßig an zu kleinen Autos. Mit einem Reisemobil bekommt man spielend das Tauchequipment auch für mehrere Personen mit. Man kann sich komfortabel umziehen und duschen. Auch das erfrischende Getränk nach dem Tauchgang findet im Kühlschrank Platz. Oft kann man mit dem Fahrzeug dicht ans Wasser fahren, so dass mühsames Schleppen vom Equipment entfällt. Daher eignen sich wendige und kompakte Reisemobile ganz besonders für den Sporttaucher.

Vor dem Tauchgang steht aber erst mal die richtige Ausbildung. Diese kann man im Urlaub machen oder schon vorher in einer Tauchschule in der Nähe.  In der Regel dauert die Ausbildung 5 Abende und 4 Tauchgänge im Schwimmbad. Dazu kommen noch 2 Tauchgänge im Freiwasser, und schon bekommt man zum Beispiel beim PADI Verband das OpenWaterBrevet. Damit kann man weltweit bis in eine Tiefe von 18 Metern vorstoßen. Die Ausbildung gibt es ab rund 500 DM.

Wer zunächst kein Geld in die eigene Ausrüstung stecken möchte, kann sich bei fast allen Tauchbasen das Equipment für geringe Gebühr ausleihen. Die Tauchgänge kosten je nach Land und Tauchplatz von 30 DM aufwärts. Oft ist es günstig, wenn man gleich ein Tauchpacket bucht.

Tauchplätze gibt es wie Sand am Meer. In Deutschland sind die Gelegenheiten, im Landesinnern zu Tauchen zwar nicht so üppig, an den Küsten sieht es da schon anders aus. Nord- und Ostsee locken zwar nicht mit tropischen Temperaturen,  jedoch gibt es zum Beispiel interessante Wracks zu erkunden. In Skandinavien hören die Fjorde nicht über Wasser auf, und auch die Seen locken mit tollen Sichtweiten. Natürlich ist ein Ausflug mit dem Reisemobil ans Mittelmeer das Naheliegenste. Das Wasser ist warm, die Sichtweiten oft sehr gut und auch die Fischvielfalt besser als im heimischen Baggersee. Tauchschulen gibt es in fast jedem Ferienort. Dabei ist die Qualität der Ausbildung und des Equipments (wenn man leihen will) oft unterschiedlich. Vergleichen lohnt sich.

Neben Italien, Frankreich und Spanien ist Kroatien schwer im Kommen. Seit je her ein beliebtes Reiseziel für Camper, können dort nun auch Taucher auf Ihre Kosten kommen, und diese sind gar nicht mal so hoch.

Lohnend: In Österreich und der Schweiz gibt es sensationelle Flüsse und Bergseen zu erkunden.

Die Adresse einer Tauchschule in Ihrer Nähe sowie weitere Informationen rund um das Thema Tauchen gibt es im Internet unter

www.TauchSport.net.

 

Traum jedes Tauchers:
Mit dem Reisemobil zum Abtauchen

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Vor allem kompakte Wohnmobile wie der James Cook (links oben), der Player von Bavaria Camp (oben) oder der Maximo von Fischer (links unten) sind für Tauchurlaub aufgrund ihrer Grundrisse und der Zuladung ideal.

 

Richtige Ausbildung ist das A und O

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Wer abtauchen möchte, muss erst die Schulbank drücken. Eine gute Ausbildung ist beim Tauchen genauso wichtig wie gutes Equipment.  Die Tauchorganisation PADI ist mit ihren Schulen auf der ganzen Welt vertreten.

Unter Anleitung geschulter Lehrer wird der Anfänger zum Profi. Für Erwachsene ist der Open Water Diver Grundstück für weitere Kurse.

Wie entwickelt sich der Druck unter Wasser? Wie kann man diesen ausgleichen? Auf wie viel Metern herrscht wie viel Druck? Was für Equipment gibt es? Wer die Ausbildungs-Module durchpaukt, ist am Ende theoretisch perfekter Taucher.

Wer den Open Water Diver bestanden hat, kann sich im PADI-System weiter nach oben arbeiten. Nächste Stufe ist der Advanced Open Water. Im Rahmen dieser Ausbildung geht es „ans Eingemachte“.

Padi untergliedert die Tauchausbildung in folgende Programme.

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Bubblemaker

Einstiegsprogramm für Kinder ab 8 Jahren. Tauchen mit Pressluftgerät im Pool oder im begrenzten Freiwasser. Maximale Tiefe 2m. Spaß total für Kinder.

Discover Scuba

Dauer ca 1 Tag. Erste Tauchgänge im Pool oder im ruhigen, offenen Wasser. Auf sichere und kontrollierte Weise wird man mit dem Gerätetauchen bekannt gemacht. Maximale Tiefe 6m.

Discover Scuba Diving

Zusätzlich zum Discover Scuba 1/2 Tag. Auf einfache Weise lernt man die wichtigsten Inhalte der Tauchtheorie. Im Pool erlangt man die Fertigkeiten, um anschließend den ersten Tauchgang ins Freiwasser zu geniessen (maximale Tiefe 12m).

PADI Scuba Diver

Zusätzlich zum Discover Scuba Programm einen Tag (oder total 2 Tage). Man schließt die ersten 3 Teile der PADI Open Water Diver Theorie ab, erfüllt die Anforderungen der ersten 3 Schwimmbadtauchgänge und der ersten beiden Freiwassertauchgänge. Somit erwirbt man alle Kenntnisse, welche zum Tauchen unter Aufsicht eines PADI Professionals nötig sind (maximale Tiefe 12m).

PADI Open Water Diver

Zusätzlich zum PADI Scuba Diver 1-2 Tage (oder total 4-5 Tage). Die praktische Komplett-Ausbildung für das selbständige Tauchen.

PADI Adventures in Diving Program

Das Adventures in Diving bietet eine strukturierte Möglichkeit, spezielle Interessengebiete des Tauchens zu erkunden und dabei Taucherfahrung zu sammeln. Das PADI Adventures in Diving Programm besteht aus 2 Kursen:

PADI Adventure Diver

Wer 3 beliebige Abenteuer-Tauchgänge erfolgreich absolviert, erhält das Brevet „PADI Adventure Diver“

Advanced Open Water Diver

Wer den „Tieftauchgang“ und den „Navigationstauchgang“  sowie 3 weitere beliebige Abenteuer-Tauchgänge absolviert, erhält das „PADI Advanced Open Water Diver"“Brevet.

PADI Rescue Diver

Der PADI Rescue Diver Kurs ist ein wichtiger und entscheidender Kurs in der Ausbildung als Taucher, wenn man seine Erfahrungen über den Grad des reinen Freizeit- und Sporttauchers ausdehnen möchte. Als Rescue Diver lernt man, über die Grenzen hinaus zu sehen. Man lernt Fertigkeiten in Tauchrettung und Erster Hilfe. Der Kurs besteht aus 5 Trainingseinheiten verteilt auf 2 Tage.

Informationen: PADI Europe
Tel.: +41 52 3041414
Fax: +41 52 3041499
E-Mail: partnership@padi.com
Internet: www.padi.com

 

Schwimmtrainer für Kinder

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Camaro stellt seinen Kinder-Schwimmtrainer vor. "Mit diesem einzigartigen Anzug wird der Badeurlaub auch für Eltern zum Vergnügen".

Der neue Trainer hat variable Auftriebskörper und ist für Kinder ab drei Jahren geeignet. Er ist vom Design her vergleichbar mit einem Surfanzug und für Nichtschwimmer geeignet. Die eingebauten Marineschau-Auftriebsteile (15 mm am Rumpf, 10 mm an den Ärmeln) sorgen nach Herstellerangaben dafür, das Kinder in kürzester Zeit Schwimmen lernen.

Der Schwimmtrainer sei universell verwendbar. Durch den sehr elastischen Badeanzugstoff sei der Anzug bis zu zwei Jahre einsetzbar, der UV-Schutzfaktor 50 sei auch ein guter Sonnenschutz beim Schnorcheln. Er ist mit einem Rückenzipp ausgestattet.

Informationen: Camaro
Tel.: +43 6232 42010
Fax: +43 6232 3545
E-Mail: sales@camaro.at
Internet:
www.camaro.at